Mein Leben in Australien :)

Unsere letzte Woche in Melbourne <3

Donnerstag, 21.03.2013

Unsere letzte Zeit in Australien verbrachten wir in Melbourne und es war einfach der Hammer! :) Wir wohnten in einem tollen Hostel mitten in der Innenstadt und gleich neben dem berühmten Queen Victoria Market. Die ersten 4 Tage verbrachten wir viel Zeit mit Manu, einer die wir im Outback kennengelernt hatten und die auch gerade in Melbourne war. Wir gingen shoppen, erkundeten ein wenig die Stadt und gingen feiern, was nicht immer so gut klappte :D. Shana und ich hatten eine lange Souvenirliste, und die musste erst mal abgearbeitet werden. So ging es morgens immer früh hoch, da es auch freies Frühstück gab von 7 bis 9 Uhr, wo einem das Aufstehen bei lecker Müsli und Toast nicht mehr ganz soo schwer fiel. :) Wir durchstöberten den Queen Victoria Market nach den besten Angeboten, plünderten zwei Shoppingcenter aus (es war sale!! :)) und genoßen das angenehm europäische Klima, obwohl es uns zwischendurch echt zu kalt war :/. Des Weiteren wurde noch der Emirates-Flug bestätigt, die Sachen wurden zollgerecht irgendwie in den Rucksack verstaut, in der Hoffnung, wir kommen mit unseren drei Taschen durch, ohne in die Zollkontrolle zu kommen. Die beste Party, die wir in Melbourne hatten, war die Neonparty. Wir zogen uns weiße Shirts an und zusammen mit ein paar anderen Deutschen ging es dann in die Bar, wo man sich am Eingang selber mit Farbe bemalen konnte und wir legten erst mal richtig los! Das hat so Spaß gemacht und eine tolle Erinnerung wird das vollgeschmierte T-Shirt auch immer bleiben. :) Den einen Nachmittag ging es zum Strand von St. Kilda, die Sonne genießen und den Ausblick und dort verbrachten wir auch unseren letzten Abend in Australien mit typischem Avocado-Kürbis-Salat, den wir uns selber machten. Es war so komisch da zu sitzen und zu wissen, dass dies der letzte Abend sein würde, nach so langer Zeit…. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch ging es dann morgens am 16.03. zum Flughafen von Melbourne, und ich war aufgeregt wie noch nie! Mit Wanderschuhen, dicker Jogginghose, vier Oberteilen, einem Pulli, einer Fleecejacke und einer Regenjacke ging es durch die Kontrolle und ich bin trotz innerlichem Hitzeschlag durchgekommen mit meinem ganzen Gepäck, da war die Erleichterung groß!! :) Rein ging es ins große Flugzeug, weg von Australien Richtung Singapur. Wir waren so traurig am Flughafen, wir mussten sogar weinen . Das war einfach unser zu Hause geworden und das zu verlassen und nicht zu wissen, ob man jemals wiederkommen wird, das hat einem schon ein bisschen Angst gemacht…. Aber ich weiß, ich werde wiederkommen und darauf freue ich mich schon sehr! :)Wir haben in Australien so viel erlebt, so vieles gesehen und haben so viel lernen müssen, und es war einfach eine tolle Zeit. Wir haben so viele tolle Leute kennengelernt und so viel unterschiedliches gemacht, ich werde Australien sehr vermissen! :)

Danke Australien für die tolle Zeit <3,

eure Singapur-Larissa :D

Adelaide und die Great Ocean Road :)

Freitag, 15.03.2013

Die paar Tage in Adelaide waren echt super schön. Am 1.03. sind wir aus dem Outback abends gekommen, es wurde das Zimmer bezogen, geduscht (ich hatte das Gefühl der halbe Uluru klebte noch an mir :D) und ich machte mich erst mal auf Internet zu besorgen, um mit Hannes an unserem zweijährigen zu skypen. :) Abends gings dann noch mit unseren neuen Mädels ein bisschen die Stadt erkunden und so wurde am nächsten Tag auch erst mal bis 16 Uhr geschlafen und den Tag über auch nicht mehr wirklich viel, außer Einkaufen, gemacht. :D Die nächsten Tage erkundeten wir die Stadt, ich musste mich zweimal mit dem Optus-Kundenservice telefonisch auseinander setzen, da mein Internet auf meinem Handy einfach nicht ging, kauften ein paar Sachen ein und genoßen das angenehm luftige Klima. Am 3.03. machten wir eine "Delphin - Tour", bei der wir ganz viele Delphine im Wasser sahen und als wir im Wasser schnorchelten, schwammen auch zwei unter mir durch, ich hab mich vielleicht gefreut! :) Danach sind wir noch am Strand von Adelaide geblieben - ein Traum!! Da wär ich am liebsten gleich hingezogen, aber ich hab gehört, dass letzten Sommer drei Haiangriffe an dem Strand tödlich endeten, und ich denke jetzt werde ich es mir nochmal überlegen! ;) Free Food technisch hatten wir noch nie so ein Glück gehabt wie hier. Eine andere Deutsche ist nach Hause geflogen und hat uns Frischkäse, Billig-Nutella und sogar Scheibenkäse und Joghurt da gelassen, und dann gabs vom Hostel aus noch umsonst Brot, es war ein Traum!! Am 5.03. gings dann morgens schon los zur "Great Ocean Road & Grampians" - Tour. Wir wurden wie bei der Outback-Tour auch, wieder um 6.45 am abgeholt und uns erwartete eine Gruppe aus ingesamt acht Leuten plus dem Fahrer, die Tour war also sehr entspannt, da eigendlich Platz für 25 Leute war. Natürlich waren von acht Teilnehmern typischerweise sechs deutschsprachige dabei, wir übernehmen hier wirklich das Land! :D Ich hab gehört, dass sich im Moment ungefähr 5 Mio. Menschen mit deutschem Pass in Australien befinden, nicht schlecht! :D Den ersten Tag sind wir viel mit dem Bus gefahren, waren im Grampians National Park wandern und haben die Mackenzie Falls, also Wasserfälle, gesehen und haben eine ganze Wiese voll wildlebender Kangeroos gesehen. :) Abends schliefen wir in kleinen Bungalows, die sahen aus wie richtige Ferienhütten, das war vielleicht ein Luxus! Zum Abendessen gabs dann lecker Spaghetti Bolognese und frischen Salat, ich war richtig am ausrasten! :) Am zweiten Tag haben wir das Brambuk Aboriginal Cultural Centre besucht und waren nochmal an einer anderen Stelle der Grampians wandern. Dann gings endlich auf die Great Ocean Road, die genau am Meer entlanggeht, und wir haben auf dem Weg tolle Sachen gesehen wie die Bays of Martyrs, die London Bridge und die Twelve Apostels, die wir beim Sonnenuntergang bewundern konnten. Am letzten Tag ging es noch in den Otway National Park, wo wir beim Split Point Lighthouse waren. Die ganze Great Ocean Road hat mich letztendlich sehr an die Ost- und Nordsee erinnert, da kam richtig Heimatsgefühl auf! :) Ja und so kamen wir dann abends in Melbourne an.

Alles Liebe vom anderen Ende der Welt, Larissa <3

Alice Springs, the Outback and the Red Centre <3

Montag, 04.03.2013

Am 23.02. ging dann unser mega teurer Flug nach Alice Springs, wobei es
echt komisch war mal wieder zu fliegen. Mit dem Shuttle ging es dann in unser
Hostel und später noch in die kleine Stadt, vorbei an vielen unheimlichen
Aborigines… . Am nächsten Morgen war es dann soweit! Um 6:45 am wurden wir zur
sogenannten 6 Tage/ 5 Nächte „Rock 2 Water Tour“ von Alice Springs bis runter
nach Adelaide, abgeholt. Die Nächten Tage hieß es dann schön früh aufstehen, um
der extremen Hitze ein wenig vorher zu gehen. Wir schauten uns ein Wasserloch
an, Ritten auf Kamelen, wanderten in den Kings Canyon und im „Kata Tjuta and
Uluru National Park“ (also die Olgas und Ayers Rock), besuchten das Cultural
Center beim Uluru und erfuhren eine Menge über die Aborigines und ihre
spezielle Kultur, sahen uns einen „sandlake“ an, einen See, der nur aus purem
Salz besteht und fuhren über 2800 km durchs pure Outback, wo bis zum Horizont
einfach nichts als roter Sand, Gestrüpp und Straße war. Eins meiner absoluten
Highlights war der Sonnenaufgang beim Uluru, den wir uns früh morgens ansahen.
Der Himmel wurde in ein schönes rot getaucht, es sah einfach so traumhaft aus!
Dazu gab es lecker Pancakes, die die Laune natürlich zusätzlich hebten. :)
Allgemein das Essen auf unserer Tour war soo lecker! Ich glaub so gut gegessen
haben wir hier noch nie! Am vorletzten Tag waren wir dann in Coober Pedy, der
Opalstadt überhaupt in South Australia. Die Nacht hatten wir in einem
Minenhostel unter der Erde verbracht, was echt cool war. Wir fuhren morgens dann
erst mal zu einer Stelle, wo man Opalsteine selber suchen konnte, und ich habe
richtig viele gefunden. :) Danach besichtigten wir eine Opalmine, es wurde uns
einiges erklärt und ein kurzer Dokumentationsfilm gezeigt. Wir schauten uns ein
Beispielhaus unter der Erde an und dann ging es in den hauseigenen
Opal-Schmuck-Shop, wo es den billigsten Opalschmuck der Welt gibt (weil die
Opale ja nicht versendet werden müssen, weil sie da ja abgebaut werden). Ich
konnte nicht anders und habe mir einen Ring gekauft, ein Traum! :) Danach ging
es zu einer Kangeroo-Auffangstation, die von einem älteren Ehepaar ehrenamtlich
betrieben wird. Terry, der Mann zeigte uns die Kangeroos, die sie als kleine
Babys bei den toten Müttern am Straßenrand gefunden und gerettet hatten, sogar
einen kleinen Joey (so heißen die Kangeroo-Babys) hat er uns gezeigt, der war
so niedlich! Und weil ich die Arbeit, die die beiden jeden Tag machen, so toll
finde, habe ich 20$ für eine große Milchflasche gespendet und durfte auf den Deckel
dann etwas schreiben. Ich dachte mir ich hab mir hier schon so viel für mich
gekauft, da sind dann wohl mal 20$ drin für einen guten Zweck. :) Am letzten
Tag, nach einer 15 Grad kalten Nacht, die wir draußen verbracht hatten (ich
dachte ich erfriere!!), wurde mir bewusst, dass ich in Deutschland sehr frieren
werde, wenn ich wieder da bin! :D 35 - 40 Grad, das ist völlig normal, alles
darunter wird schon als leicht frisch eingestuft, na das kann ja was werden im
kalten Deutschland. -.- Na ja, wir wanderten den Dutchman`s Stern hoch, was
sehr steil und anstrengend war, aber die Aussicht war schon nicht schlecht.
Danach ging es wieder in den Bus und es wurde lange gefahren, bis wir gegen
7:30 pm dann Adelaide erreichten. :)

Sonnenuntergang Alice Springs :) Kata Tjuta Panorama :) Ich mit meiner Sparkassen-Ayers Rock Motiv-Kreditkarte vor dem Ayers Rock! :) und nochmal in weiter weg mit meiner stylischen Kleidung! :D Dutchman`s Stern <3

Das aufregende Cairns und das Wiedersehen mit unseren Mädels <3

Montag, 04.03.2013

Abends kamen wir in Cairns an, der Stadt, von der immer alle geschwärmt
hatten. Wir fragten uns durch zum Hostel und machten den Abend nicht mehr viel,
denn morgens ging dann schon unser erster Tagesausflug, die Regenwald und
Wasserfall Tour, los. Der Tourguide war ziemlich nervig und versuchte alle
krampfhaft zu unterhalten, was unserem Alter entsprechend nicht ganz angebracht
war! Dennoch war die Tour an sich echt gut. Zuerst waren wir im Regenwald und
schauten uns den ein wenig an, dann ging es weiter zu so einer
Naturwildwasserbahn mit frischem, sehr kalten und erfrischendem Quellwasser, wo
man so einen großen Naturstein runterrutschen konnte, das hat echt Spaß
gemacht. :) Danach ging es zu den Milla Milla Falls, da war wohl Peter Andrew
auch mal baden, sehr prominent :D. Als letztes ging es dann noch zu einem See,
der sich in einem Vulkan befand, bevor wir abends dann wieder Cairns
erreichten. Den nächsten Tag machten wir die Cape Tribulation Tour, in den
ältesten Regenwald der Welt. Zuerst machten wir eine Rundfahrt auf einem Fluß
und sahen auch tatsächlich ein paar Krokodile, dann spazierten wir durch den
Regenwald und unser Tourguide erzählte uns viel über spezielle Pflanzen und
Tiere, wir sahen eine ziemlich enttäuschende Aborigine-Show und fuhren durch
die teure Stadt Port Douglas. Am dritten Tag machten wir dann die Ocean Freedom
Tour und die war einfach der Knaller! :) Ich musste voll viele
Sicherheitssachen wegen dem Tauchen beantworten, die haben wegen meiner Nase
richtig Stress gemacht. Aber es hatte alles super geklappt, ich war zwei Mal
schnorcheln und dann durfte ich endlich: Tauchen! :) In voller Montur ging es
ins Wasser und ich muss sagen ich hab ein wenig Panik bekommen mit der Flasche
auf dem Rücken und dem Atmen durch den Schlauch... am liebsten wäre ich sofort
wieder raus, aber ich konnte mich ein wenig beruhigen und dann gings mit dem
Profitaucher auch schon nach unten zu den Fischen. Ich habe eine
Meeresschildkröte gesehen, und ganz viele bunte Fische und auch den Dora-Fisch
aus "Findet Nemo"! Nemo hab ich später dann auch noch gesehen, das
Tauchen war echt der Wahnsinn. Das ganze Schnorcheln und vorallem das Tauchen
im Great Barrier Reef war so faszinierend, man war so sprachlos und starrte
einfach nur in die Tiefe zu den Fischen und den farbenfrohen Korallenriffen.
Ich glaube das war echt eins der absoluten Höhepunkte hier in Australien! :)
Nach den stressigen Touren verbrachten wir die letzten paar Tage zusammen mit
Fredi und Nina, die beiden Mädels, die wir damals am Anfang in Sydney kennen
gelernt hatten. Wir gingen mit ihnen shoppen ,schlenderten über den Night
Market, kauften Souvenirs, gingen ein paar Mal feiern und an einem Tag liehen
wir uns uns ein Auto zu viert und fuhren nach Kuranda zu den Barron Falls und
verbrachten einen tollen Mädels Tag zusammen. Ich kann es schon kaum erwarten,
wenn wir die beiden mal in Hamburg besuchen kommen diesen Sommer! :) So war die
Woche in Cairns sehr ereignisreich und toll, außer das schwüle, tropische,
schwitzige Wetter, hat uns Cairns wirklich super gefallen! :)

Das schöne Magnetic Island :)

Montag, 04.03.2013

Auf Magnetic angekommen ging es mit dem Bus zum Hostel, welches genau am
Strand lag mit einem traumhaften Blick aufs Meer. Von der Aussicht kam man sich
echt vor wie im 4 Sterne Hotel oder so :). Die zwei Tage machten wir nicht
wirklich viel, wir waren krank wegen dem ganzen Wind auf dem Segelboot :(. So
lagen wir in den Hängematten rum, erkundeten ein wenig die Umgebung und lernten
ein paar witzige Deutsche kennen. Wir hatten ein Frühstück, ein Dinner und
einen Cocktail mitgebucht, was natürlich genutzt wurde und so bekam ich endlich
mal meine Eggs and Bacon morgens! :) Und ja das war dann auch schon wieder Magnetic,
viel mehr gibt es da nicht zu berichten :D. Nach zwei Tagen ging es mit der
Fähre wieder zurück zum Festland und in den Bus Richtung Cairns, unsere letzte
Station an der East Coast. :)

Airlie Beach und mein absoluter Traum: die Sailing-Tour zu den Whitsundays <3

Montag, 04.03.2013

Morgens um halb 10 Uhr kamen wir dann völlig übermüdet in Airlie Beach bei
strömendem Regen an, alle unsere Sachen wie Briefe, Papiere, Klamotten,...
waren klitschnass, was unsere Laune natürlich auf Hochtouren brachte! Auf dem Weg
zur laundry, also zur Wäscherei, trafen wir den Dänen Nikolaj, mit dem ich
vorher schon ausgemacht hatte, dass wir uns in Airlie Beach wieder treffen
würden. Wir kennen ihn aus Brisbane und es hat mich so wahnsinnig gefreut ihn
nach so langer Zeit wiederzusehen! :) Wir konnten dann auch in sein Zimmer
einchecken und hatten ein paar lustige Tage mit ihm. Am 9.02. war es dann so
weit - die Sailing Tour began. Leider ist meine Kamera auf Fraser Island kaputt
gegangen, also kaufte ich mir am Morgen, bevor es aufs Segelboot ging noch
schnell eine Kamera, das war eine Spontanaktion! :D Aber das war die beste
Entscheidung überhaupt! Ich ohne kleine Digitalkamera - unvorstellbar. Mittags
war Treffen am Hafen und dann gings auch schon aufs Boot. Unsere Gruppe bestand
aus knapp 25 Leuten, die echt super waren. Unsere beiden Crew-Mitglieder, Matt
und Dave, waren auch echt super. Dave war der Koch und sein Essen war der
Hammer :) Nach dem ganzen Haferflocken essen mit Wasser und Toast mit Magarine und
haufenweise Instantnudeln, war das Essen da mal wieder eine nette Abwechslung.
Den ersten Nachmittag verbrachten wir damit, uns alle ein wenig näher
kennenzulernen und aufs Meer hinaus zu fahren, leider wurde ich gleich am
ersten Tag seekrank, was die drei Tage auch anhielt. Trotzdem hatte ich viel
Spaß und hab mir meine Laune nicht verderben lassen! :) Wir schliefen draußen
auf dem Deck und morgens ging es dann früh raus. Es gab Frühstück und los ging
es mit einem kleinen Boot zum "Whitsunday National Park" zum Lookout
des berühmten Whitehaven Beach und danach runter zum Traumstrand! Wir lagen im
klaren Wasser und ich konnte es einfach nicht fassen endlich meinen Traumstrand
zu sehen!! :) Nach einigen Stunden mussten wir leider wieder zurück zum Boot, es
gab lecker Mittag und dann kam das nächste Highlight: Schnorcheln im Great
Barrier Reef! Und es war einfach der Wahnsinn! Ich habe so viele bunte Fische
gesehen, ich konnte es gar nicht fassen! Matt fütterte dann noch die Fische und
auf einmal waren wir von so vielen Fischen umgeben, man konnte sie richtig
anfassen, das war unglaublich! Und auch zwei richtig große Fische waren dabei,
die sich anfassen ließen. Ich wünschte, ihr hättet das alle sehen können, es
war wie im Traum. Danach wurde auf dem Segelboot entspannt in der Sonne
gelegen, ich war die meiste Zeit bei Matt und hab das Boot mit ihm daneben
gesteuert (um meiner Seekrankheit vorzubeugen :D) und wir haben die Sonne, das
Meer und die wunderschöne Aussicht genossen. Abends gabs dann noch ein witziges
Entertainment-Programm mit witzigen Gruppenspielen und Musik danach. Am
nächsten Morgen gings wieder gleich rein ins Wasser, es wurde ein zweites Mal
geschnorchelt (<3), bevor es wieder Richtung Airlie Beach ging. Die Tour war
so toll und auch unser Boot, die Tongarra kann ich wirklich nur weiter
empfehlen! :) In Airlie Beach angekommen, ging es dann wieder ins Hostel, am
nächsten Tag nahm ich an einer Didgeridoo Stunde teil, das war was :D. Am
13.02. ging dann unser Bus Mittags nach Townsville, von wo aus es mit der Fähre
nach Magnetic Island ging. :)

Whitehaven Beach <3 Tongarra :)

Unser Tag in Agnes Water :D

Montag, 04.03.2013

Am 5.02. hatten wir es dann endlich nach tagelanger Verspätung nach Agnes
Water geschafft. Wir kamen abends im Hostel an, was sehr gemütlich und familiär
war. In unserem Zimmer waren noch zwei andere Deutsche, die, wie sich
rausstellte, wie wir am nächsten Tag drei Surfstunden gebucht hatten. So ging
es am nächsten Morgen nach dem Check-Out mit dem Surferbus an einen abgelegenen
Strand, jeder bekam einen Wet Suit, schnappte sich ein Board und los ging es
runter zum Strand. Leider war der Strand noch ein Stück und so mussten wir die
schweren Boards erst mal noch 10 Min. tragen, ich war schon völlig fertig, als
wir am Strand ankamen! :D Dann gabs ne Surfanweisung und los gings ins
Quallenwasser bei Monsterwellen. Ich muss sagen, es war mal wieder ganz cool zu
surfen, aber das Surfen in Sydney damals am Anfang hatte mir um Längen besser
gefallen. Obwohl es mit den zwei Deutschen Mädels und den anderen, die noch
dabei waren, echt Spaß gemacht hat. :) Zurück im Hostel bestand das Problem,
wie wir zu der Bushaltestelle kommen sollten, von wo der Nachtbus nach Airlie
Beach fahren sollte, da der Premier Bus die normale Bushaltestelle mal wieder
nicht anfahren wollte, das Hostel uns so weit nicht bringen konnte und das Taxi
knapp 85$ gekostet hätte, waren wir ein wenig ratlos. Eigendlich wollten wir
auf gut Glück trampen, haben aber dann mithilfe der Hostelfrau einen komischen
Kerl, der irgendwie vor dem Hostel im Zelt geschlafen hat, gefunden, der uns
für Geld dorthin bringen würde. Also ging es irgendwann los mit Dave in seinem
Miniauto, ich hinten eingequetscht, in Richtung des kleinen Dorfes in the
middle of nowhere. Wir waren zwei Stunden zu früh, also mussten wir die
restliche Zeit im Dunkeln mit unseren Rucksäcken und allem auf den Bus warten,
der dann um 00:30 Uhr langsam dann eintrudelte. Ich glaube ich war noch nie so
erleichtert, in einen Bus einzusteigen wie da! :D

Unserer spontaner Aufenthalt in Hervey Bay

Dienstag, 05.02.2013

Den Tag nachdem wir von Fraser Island wiederkamen, wollten wir eigendlich weiter nach Agnes Water für ein paar Tage, um da dann auch nochmal surfen zu gehen, aber wie heißt es so schön? "Leben ist das, was dir passiert, wenn du eigendlich etwas ganz anderes geplant hast." Wir erfuhren, dass die Straßen zwischen Bundaberg und Rockhampton wegen Überflutungen noch gesperrt waren und jetzt ratet mal wo Agnes Water liegt... genau in der Mitte! Also musste umgeplant werden. Wir buchgten uns drei Nächte in ein Hostel in Hervey Bay ein und so landeten wir in einem unglaublichen Hostel. Sauber, Regenwasserdusche, freies WLAN, Cinema-Room, IKEA-Hochbetten, große saubere Küche, großer Pool, schönes Ambiente - für 25$ die Nacht! Nach unserem Camp war das so ein toller Erholungsaufenthalt :D. Leider ist in Hervey Bay so viel los wie in Rainbow Beach - nämlich hauptsächlich nichts. Trotzdem waren es ein paar tolle Tage hier in Hervey. Gestern wollten wir eigendlich abends den Bus weiter nach Agnes Water nehmen, aber irgendwie habe ich langsam das Gefühl, dass die uns da nicht haben wollen. Unser Bus hätte gestern die Bushaltestelle in Agnes Water nicht anfahren können, sondern nur eine 60 km davon entfernt. Unser Hostel in Agnes Water hätte uns aber nur von der Haltestelle im Ort abgeholt, nicht von der 60 km entfernten. Das Ende vom Lied? Wir hätten um 00:10 Uhr an irgendeiner Bushaltestelle in irgendeinem Ort gestanden und hätten die 60 km wahrscheinlich dann zu Fuß zu unserem Hostel gehen können. Also wurde eine Nacht noch länger in Hervey Bay geblieben und für heute ein anderer Bus, der die Haltestelle in Agnes Water komischerweise anfährt, gebucht, was wir natürlich auch noch extra bezahlen durften. Und da wir es nicht eingesehen haben für die letzte Nacht nochmal 25$ zu bezahlen, planten wir erst draußen beim Pool zu schlafen, aber Gott sei Dank entdeckten wir ein Zimmer, wo noch ein Bett frei war, in dem wir dann zusammen schliefen und uns heute morgen um 6:50 am wieder rausschlichen und seitdem in der Lounge zwei Sofas belegt haben! :D Na ja, heute werden wir endlich nach Agnes Water kommen, und morgen haben wir dann unsere Surfstunden! Endlich geht es wieder vorran. :)

Alles Liebe vom anderen Ende der Welt, eure Larissa <3

Die turbulenten Tage in Rainbow Beach und unsere abenteuerliche Fraser Island Tour :)

Dienstag, 05.02.2013

Am Strand langfahren <3 Unser Tourguide Brandon :D Lake Wobby <3 Lake McKenzie :)Nach Noosa ging es mit dem Bus Richtung Rainbow Beach, wo wir abends im strömenden Regen in einem völlig überfüllten Hostel ankamen, und das auch noch am "Australia Day"! Es wurde schnell eingecheckt und mein neues Australia Shirt übergeworfen, bevor es zurück in die Hostelbar ging, wo wir die zwei Engländer aus Noosa wieder trafen, die uns von einer sehr verregneten und enttäuschenden Fraser Island Tour berichteten. Die nächsten Tage ging nichts mehr. Die Leute saßen im Hostel fest, es fuhren weder Busse in den Süden noch in den Norden, das Internet und schließlich auch die Telefonleitungen brachen zusammen, es lief den ganzen Tag die Nachrichten, wo von schlimmen Überschwemmungen mit Toten die Rede war und ja ihr könnt es euch vorstellen - es herrschte Chaos in unserem Hostel wie auch überall an der East Coast! Bei vielen wurde die Fraser Island Tour komplett abgesagt, wir hatten Glück und mit einem Tag Verspätung standen wir morgens im Barraum und schauten uns ein Video über das Campen und Autofahren auf Fraser Island an. Dann wurden die Gruppen eingeteilt und los ging es mit zwei Tourleadern und sieben vollbepackten Jeeps an den Strand von Rainbow Beach, von wo aus die Fähre nach Fraser Island ging. Es waren immer acht Leute in einem Jeep, außer die Jeeps von den Tourleadern, da konnten bis zu elf Leute mitfahren. Shana und ich hatten Glück - wir waren in einem der großen Jeeps mit unserem Tourleader Brandon, ein völlig entspannter und verrückter Australier. :) Auf Fraser angekommen düsten wir am Strand entlang mit lauter Reggae-Musik und unser erster Stopp war der Naturwasserkanal Eli Creek, von Brandon auch gerne Hangover Creek genannt :D. Wir ließen uns im Fluss treiben, bevor es weiter ging zum Schiffswrack der SS Maheno, welches dort 1935 strandete. Danach erreichten wir den Höhepunkt der ganzen 3 Tage / 2 Nächte Tour: unser Camp. Voll mit Spinnen, Ameisen, nicht im Ansatz hygienischer Toiletten und Duschen und natürlich Riesenmücken, die mich über 25 Mal stachen! Wir schliefen zu dritt in einem Zelt und es war unerträglich warm in der Nacht. Ich hab mich echt wie im Dschungelcamp gefühlt, nur das ich dafür kein Geld bekam, sondern eher eine Menge Geld ausgeben musste! :D Aber es war trotzdem mal eine Erfahrung wert auf die australische Art zu campen. :) Abends wurde zusammengesessen mit den anderen, wovon die meisten sehr nett waren und wir viel Spaß hatten. :) Am zweiten Tag badeten wir im Teebaumwasser im Lake Allom, wo wir auch Schildkröten sahen, und wir schwammen im Süßwassersee Lake Wobby, der sich neben einem riesigen Sandberg befand - der war unglaublich! :) Am letzten Tag sahen wir das Beste - den Lake McKenzie mit seinem klaren Wasser! Die ganze Zeit waren wir in den Jeeps unterwegs, wurden von Brandon sehr lustig unterhalten und düsten über den Strand und über die Wellen, und das Beste war - ich durfte am zweiten Tag auch mal fahren! Ich fuhr über Sand und musste auch über Steine und sowas fahren, und ich dachte zwischendurch ich bekomme einen Herzinfakt! :D Obwohl mir das sitzen auf der rechten Seite und das Schalten mit links irgendwie besser gefallen hat, was denke ich daran lag, dass ich linkshänderin bin. Es war auf jedenfall ein tolles und aufregendes Erlebnis, am Strand und vorallem auf der "falschen" Seite sitzend zu fahren. :) Nach dem Lake McKenzie ging es wieder zurück nach Rainbow Beach, wo abends noch einmal alle zusammen saßen. :)

Das ruhige, aber schöne Noosa :)

Freitag, 25.01.2013

Am Montagmorgen ging es von der Bus Station in Surfers Paradise mit dem
Reisebus hoch nach Norden. Erster Halt war Brisbane, wo wir drei Stunden
Aufenthalt hatten, bevor der Bus weiter fuhr nach Noosa. Und es war so
merkwürdig, wieder in Brisbane zu sein! Ich war zwei Monate nicht dort gewesen
und insgesamt waren wir ja fünf Wochen in Brisbane gewesen und so war es, als
ob ich irgendwie nach Hause kommen würde. Ich erkannte all die Straßen wieder
und auch die Innenstadt sah aus, als wär ich nie weggewesen. :) Ich schaute
sogar nochmal in unserem Hostel kurz vorbei, in dem wir drei Wochen gewohnt
hatten und das war echt ein cooles Gefühl. Und ich bin so froh, dass wir da
einen Zwischenstopp gemacht hatten, weil ich mir immer gesagt hatte, dass ich
so gerne nochmal kurz nach Brisbane wollte, denn das ist schließlich unsere “Hometown“
hier <3. Nach diesem Glücks-Erinnerungserlebnis ging es weiter nach Noosa,
wo wir vom Hostel-Shuttle abgeholt wurden und kaum dort angekommen, gleich über
die Sachen informiert wurden, die man hier so machen kann. Abends gings dann
noch an den Strand, bevor die Bar und die anderen Leute hier inspiziert wurden.
Der nächste Tag (Dienstag) war sehr entspannt. Nach dem Lebensmittel-Einkaufen
(Jetzt müssen wir uns wieder selber um unser Essen kümmern, und ich vermisse
das lecker Essen bei der Familie jetzt schon extrem -.-) versuchten wir Ordnung
in unsere ganzen Reiseunterlagen zu bringen, bevor es zum Strand und ins eher
lauwarm als kalte Meerwasser ging. Mittags gab es billig Spaghetti und danach
entspannten wir uns im Pool, in dem andere aus dem Hostel Wasserball spielten,
wo wir gleich mit einstiegen und so lernten wir Jay und Steven (zwei Engländer)
kennen, mit denen wir uns dann am Abend verabredeten und einen netten Abend
verbrachten. Das Beste an diesem Hostel hier sind wirklich die coolen Leute und
der Pool, der riesig ist und um den ringsherum alles vollsteht mit Palmen, so
traumhaft, dass man denkt man ist im Urlaub :D Mittwoch verbrachten wir
ebenfalls sehr entspannt am Pool, trafen die Jungs nochmal, die wir denke ich
am Samstag, am Australia Day in Rainbow Beach wiedertreffen werden,
schlenderten durch die sehr kleine Stadt und ja – genossen die Sonne und das
Wetter. :) Die verbleibenen Tage hier in Noosa werden noch genutzt zum braun
werden, den National Park zu besichtigen, an den Strand zu gehen und das
Shopping-Center wollen wir uns auch mal anschauen :D.

Es gibt noch eine Menge zu tun hier in Australien, bevor es ab nach
Singapor und dann Ende März schon wieder nach Hause geht, die Traumstrände, das
Great Barrier Reef, das Outback und die Great Ocean Road warten auf uns und ich
kann es kaum erwarten!! :)

Alles Liebe vom anderen Ende der Welt, Larissa <3



 

 

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Hallo mein Name ist Larissa und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Australien verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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